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VIRTUAL ARTS PAINTINGS / Digitale Kunstgemälde im Kunsthof Schloss Reinharz

Der Kunsthof Schloss Reinharz
zeigt sein „highlight“ der Ausstellungssaison 2013 mit einer Präsentation der jüngsten anerkannten Kunstsparte „virtual arts paintings“ (virtuelle Kunstgemälde) vom 15. September bis zum 13.10.2013. (geöffnet Sa, So 15 bis 18 Uhr) Eine Verlängerung der Ausstellung ist im Gespräch.
In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts begannen Künstler experimentell Computer für ihre Zwecke zu erproben. Erst in den 1990er Jahren wurde dann der Begriff ‚Digitale Kunst‘ gebräuchlich für alles was die ‚Maschine‘ machte. Durch Computer generierte Kunst entsteht auf der Basis traditioneller Kunstgattungen und Kunstformen mit dem Computer als Werkzeug - anstelle des händischen Malen und Zeichnens. Die klassischen Bereiche der Bildkunst wie Druck, Malerei, Fotografie erfahren neue Anwendungen durch digitale Prozesse. Also im Prinzip hängt für das Kunstwerk - begonnen bei der Höhlenmalerei vor zigtausenden Jahren bis heute - und auch in Zukunft - von der künstlerischen Kreativität jedes einzelnen Kunstschaffenden ab ob und was seine / ihre Werke als Illusionen emotional und auch real bewegen sollen.
Vier KünstlerInnen zeigen zweidimensional ihre unterschiedlichen Ansichten von Drucktechniken und virtual arts paintings, es sind:

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oben: zwei Linolschnitte auf Vliesstoff von Hans-Ulrich Buchwald, Der Läufer, und Hund im Raum, darunter Axel-Alexander Zieses Digitalpaintings v. links: carnaval, werden, i have a dream, day dream, Im Abendlicht, Nachtflug ins Traumland, kleine violette Orchideen, honey sky und Rosulp einer Blüte. 

oben: Johann Schrittwiesers Acrylkunstwerk Schloss Reinharz, darunter Hans-Dieter Grossmann v. links: Bildnummer 10, 09, 07, 08, 06, 04, 01.

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Marion Schmitz * 1955 in Paris, lässt sich, eher intuitiv, von wechselnden Eindrücken inspirieren. Ihre Arbeiten basieren auf abstrakten, geometrischen Formen.
Hans-Dieter Grossmann * 1926 in Frankfurt/Oder + 2010 Ulm, Studium für Malerei und Grafik an der Akademie der Künste in Berlin, Meisterschüler bei den Professoren Tank und Speidel. Ab 1997 stellte er die Computergrafik in den Mittelpunkt seines Schaffens. Weltweit erfuhr er Anerkennung und wurde vielfach ausgezeichnet: New York, Goethe-Institut Bangkok, Toronto, 2001 Beteiligung bei der MOCA, im Museum of Computer Art New York; 2002 im Truly Virtual Web Museum Dr. Rodney Chang, Hawai, australische Vzualet Gallery in Perth; 2006 Leigh Yawkey Woodson Art Museum USA.
Axel-Alexander Ziese * 1941 Bielefeld/Magdeburg. Kunsthistoriker, Akademiepräs. i.R., sagt über seine Intension nach wie vor Kunst zu schaffen : „... mit Bildern kann man das babylonische Sprachengewirr überwinden und in allen Sprachen etwas erzählen oder erklären, an Geschehnisse erinnern und mahnen. Bilder vermitteln Wissen in einer Eindringlichkeit, die dem gesprochenen Wort, das flüchtig ist und nur im Präsens der Gegenwart existiert, überlegen sind; den Bildern gehört neben dem Präsens, in denen sie geschaffen wurden auch ein Multipräsens, die eigene Zukunft...“
Als Pendent dazu sind drei große Linol- und Holzdrucke von Hans-Ulrich Buchwald aus den vorigen 70er Jahren in die Ausstellunng aufgenommen worden um damit das Andersartige der klassischen Drucktechniken erläutern zu können.

 

 

 

 

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oben: v. links: Digitalpaintings von Axel-Alexander Ziese I have a dream, day dream, Im Abendlicht, Nachtflug ins Traumland, kleine violette Orchideen, honey sky und Rosulp einer Blüte, ohne Titel, blueandred, let it be / lass es geschehen, Stillleben im violett, the love II und pps ad 2012. 

unten: Digitalpaintings von Axel-Alexander Ziese v. links: the love II , pps ad 2012, bordeaux bouquet de fleurs und Nostradamos Vision. daneben: Hans-Dieter Grossmann mit Computergrafiken Bildnummern 02, 10, 09, 07 und 08.

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unten: Mit Schildkröte von Hans-Ulrich Buchwald Linol-
schnitte auf Vliesstoff. Marion Schmitz Computergrafik auf Alubond v. oben crossing, Mirror und Star Wars.
 

unten: Hans-Dieter Grossmann mit den Bildnummern 08, 06, 04 und 01.

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